- Authorin: Maaike
Wenn du schon einmal einen Ovulations- oder Schwangerschaftstest benutzt hast, hast du wahrscheinlich nicht darüber nachgedacht, was hinter den Kulissen passiert. Du tauchst den Test in deinen Urin, wartest ein paar Minuten, und schon erscheint eine Linie oder ein Symbol, das dir anzeigt, ob du deinen Eisprung hast oder schwanger bist. Aber wie genau funktionieren diese Tests? Und warum haben Mäuse und Ziegen etwas damit zu tun? Lass uns das Schritt für Schritt aufklären!
Was messen Ovulations- und Schwangerschaftstests?
Beide Tests funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip, aber sie messen unterschiedliche Hormone:
Ein Ovulationstest sucht nach dem luteinisierenden Hormon (LH), das während des Eisprungs stark ansteigt. Ein positives Testergebnis bedeutet, dass dein Eisprung in den nächsten 24 bis 48 Stunden stattfindet – also der ideale Zeitpunkt, um schwanger zu werden.
Ein Schwangerschaftstest misst das Hormon hCG (humanes Choriongonadotropin), das nur dann im Körper vorkommt, wenn sich eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat. Sobald hCG im Urin nachgewiesen wird, deutet das auf eine Schwangerschaft hin.
Die unsichtbare Wissenschaft hinter den Tests
Was diese Tests so effizient macht, sind spezielle Eiweißmoleküle, sogenannte Antikörper. Diese Antikörper spielen eine entscheidende Rolle, indem sie entweder das LH-Hormon oder das hCG-Hormon im Urin erkennen und daran binden. Das klingt kompliziert, aber hier wird es interessant – und hier kommen Mäuse und Ziegen ins Spiel!
Mäuse-Antikörper: Der erste Schritt
In vielen Schwangerschafts- und Ovulationstests werden monoklonale Antikörper verwendet, die in Labormäusen erzeugt werden. Diese Mäuse-Antikörper sind hochspezifisch – das bedeutet, sie binden nur an das Hormon, nach dem der Test sucht (entweder LH oder hCG). Wenn du also einen Test in den Urin tauchst und das entsprechende Hormon vorhanden ist, binden sich die Maus-Antikörper sofort daran.
Ziegen-Anti-Maus-Antikörper: Der zweite Schritt
In manchen komplexeren Tests – insbesondere in Laboren oder für Tests, die eine höhere Empfindlichkeit benötigen – wird noch ein zweiter Antikörper eingesetzt, der aus Ziegen stammt. Diese sogenannten Ziegen-Anti-Maus-Antikörper erkennen und binden sich an die Maus-Antikörper, sobald diese das Hormon gefunden haben. Dieser zweite Antikörper verstärkt die Reaktion und sorgt dafür, dass das Ergebnis auf dem Teststreifen sichtbar wird, zum Beispiel als farbige Linie.
Während viele gängige Heimtests ohne Ziegen-Antikörper auskommen, werden sie in spezialisierteren Testsystemen eingesetzt, um die Genauigkeit und Sichtbarkeit der Testergebnisse zu verbessern.
Der Teststreifen: Deine Verbindung zur Wissenschaft
Maus-Antikörper: Der Teststreifen enthält diese speziellen Antikörper, die nach LH (bei Ovulationstests) oder hCG (bei Schwangerschaftstests) suchen.
Urintest: Du tauchst den Streifen in den Urin. Wenn das Hormon vorhanden ist, binden sich die Maus-Antikörper daran. Diese Bindung löst eine chemische Reaktion aus, die den ersten Schritt zur sichtbaren Linie auf dem Teststreifen darstellt.
Sichtbare Reaktion: Diese Reaktion wird durch chemische Stoffe verstärkt, die die gebundenen Antikörper sichtbar machen. Im Falle von Tests mit Ziegen-Anti-Maus-Antikörpern binden sich diese sekundären Antikörper an die Maus-Antikörper, die sich an das Hormon gebunden haben, und sorgen so für ein stärkeres Signal – und damit eine deutlich sichtbare Linie oder ein Symbol.
Ergebnis: Zeigt der Teststreifen eine Linie an (oder ein entsprechendes Symbol), hast du dein Ergebnis – entweder bist du gerade fruchtbar (Ovulationstest) oder schwanger (Schwangerschaftstest).
Warum Antikörper so wichtig sind
Antikörper sind das Herzstück dieser Tests, weil sie so präzise und effizient arbeiten. Sie „erkennen“ das Hormon und binden sich spezifisch daran, was eine klare und schnelle Antwort liefert. Ohne diese Antikörper wären diese Tests weder zuverlässig noch benutzerfreundlich.
Warum Mäuse und Ziegen?
- Mäuse: Die Antikörper, die in Labormäusen erzeugt werden, sind perfekt darauf abgestimmt, entweder LH oder hCG zu erkennen. Dies macht sie zur idealen Wahl für die Herstellung von zuverlässigen, monoklonalen Antikörpern.
- Ziegen: In spezialisierten Testverfahren werden Ziegen-Anti-Maus-Antikörper eingesetzt, um die Maus-Antikörper zu erkennen und die Sichtbarkeit der Reaktion zu verstärken. Sie sind der «Verstärker», der die Reaktion sichtbar und präzise macht.
Fazit:
Ob du nun einen Ovulations- oder einen Schwangerschaftstest verwendest, das Prinzip dahinter bleibt ähnlich: Durch die clevere Nutzung von Antikörpern, die in Tieren wie Mäusen und manchmal auch Ziegen erzeugt werden, können diese Tests Hormone in deinem Urin erkennen und dir zuverlässige Ergebnisse liefern. Beim nächsten Mal, wenn du einen Test machst, kannst du mit einem Lächeln an die Wissenschaft denken, die dahinter steckt – und daran, wie Mäuse und Ziegen dazu beitragen, dir eine wichtige Antwort zu liefern!
Dein Fruchtpaar Team
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